MobileMe fehlen serverbasierte E-Mail-Regeln!!!
In meinem Blogeintrag von gestern fehlte ein entscheidender Punkt, an den ich heute durch eine Mailingliste erinnert wurde - serverbasierte Regeln für E-Mails. Ohne diese kann man guten Gewissens keine grosse Mailingliste zu einer me.com Adresse schicken, die mit einem iPhone per Pushmail synchronisiert wird. Das dauernde Vibrieren und/oder Piepen macht selbst mich wahnsinnig.
14 Tage MobileMe
Aus Gründen, die ich hier nicht publizieren möchte :), bin ich seit Mitte Dezember auch Abonnent von MobileMe und darf nun diesen Service ein Jahr nutzen. Entgegen meiner ersten Freund-Feind-Berührungen bei Erscheinen von MobileMe, bin ich mittlerweile sehrziemlich zufrieden.
- Die Synchronisation zwischen MacBook, iPhone und dem Webfrontend flutscht ganz gut.
- Das Webfrontend ist (endlich) flott und nutzbar für mich.
- Das Adressbuch gefällt mir entschieden besser als das Angebot von Google Mail.
Im Prinzip bin ich schon ein glücklicher Kunde, wenn auch nur eher per Zufall. Natürlich gibt es auch Dinge, die mich stören, die mir fehlen oder die ich einfach haben will.
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Die Pushmailzustellung aufs iPhone ist so flott, dass mein iPhone schon vibriert, bevor Amazon die abschliessende Quittungsseite an meinen Browser übermittelt hat. Grossartig! Pushmail, wie man es erwartet.
Aber warum klappt das nicht mit Mail.app? Ich erwarte kein Push zu Mail.app. Aber wenn ich danach in Mail.app auf Button zum Aktualisieren des Postfachs klicke, erwarte ich, dass die Mail vorhanden ist und übertragen wird. Derzeit ergibt sich hier eine Verzögerung von bis zu 5 Minuten, bis die Mail auch per IMAP zur Verfügung steht.
Schlimm? Nein! Aber unschön. Es entspricht nicht meiner Erwartungshaltung, welche durch den Pushmaildienst und meinen sündhaft teuren “Neue Mail”-Melder geschürt wurde.
- Keine (Webservice) APIs zum Zugriff auf Kalender und Adressbuch. (Hier kann auch sein, dass ich sie nicht gefunden habe. Links und Tips werden gerne angenommen.)
- OpenID wäre irgendwie schick. Okay, OpenID hat immer noch nicht so richtig Fahrt aufgenommen, aber ich nutze es schon recht rege, und würde mich einfach freuen, wenn man aus seinem MobileMe Account auch eine Art Identität machen könnte.
- Freigaben des Kalenders. Das ist eines der wenigen Features, dass ich von Google Kalender vermisse - ich würde gerne meine Kalender für ausgewählte Leute freigeben. Andererseits kann ich dafür auch noch Google Kalender nutzen, und alles über Spanning Sync synchronisieren.
Ansonsten bin ich gespannt, was noch alles um MobileMe rum entstehen wird.
stopsoftwarepatents.eu
Ich denke, es ist einfach wichtig, dass man diese Petition als Bürger und speziell als Softwareentwickler unterzeichnet. Ob etwas damit erreicht werden kann, wird sich zeigen. Aber es darf auf jeden Fall nicht passieren, dass Softwarepatente in Europa eingeführt und angewandt werden dürfen.
Man muss sich einfach nur die Beispiele auf der Webseite in der rechten Spalte ansehen. Auf Basis dieser Liste kann man praktisch keine Webseite/Webanwendung mehr erstellen ohne irgendein Patent zu verletzen - und unter den aufgelisteten Patente sind genug Beispiele für Bagatellpatente, die nur aufgrund von Unkenntnis von Patentbehörden entstanden sein können.
Xing fürs iPhone
Die Anwendung sieht schon sehr nett aus und war ein lang gehegter Wunsch von mir. Danke dafür.:)
Was kann man damit machen?
- Browsing der Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk.
- Status setzen.
- Kontakte ansehen, anrufen, Nachrichten schreiben, etc. pp.
- Nachrichten lesen, verwalten und beantworten.
Im Grossen und Ganzen also alles, was man unterwegs damit machen möchte. Schön wäre es auf jeden Fall, wenn man noch in den eigenen Kontakten und Nachrichten suchen könnte. Mir fehlt auch die Funktion, dass ich sehen kann, wer auf mein Profil zugegriffen hat.
Winter in Koblenz

So sieht Winter in Koblenz aus. Auch schön, aber irgendwie kein Vergleich zu Norwegen.
Zurück in Deutschland…
Fürs nächste Mal muss ich endgültig darauf achten, dass ich nicht mehr in FFM aus dem Urlaub ankomme. Der Flughafen, der Bahnhof (besonders der Regiobahnhof) und auch die Leute sind jedes Mal wie ein Hammerschlag, wenn man aus dem Urlaub zurückkommt. Rumms und die gute Urlaubslaune ist erstmal gedämpft, wenn man den ersten “Einheimischen” reden hört oder von selbigem über den Haufen gerannt wird, weil er ach so in Eile ist.
iPhone, der perfekte Urlaubsbegleiter
Auch wenn es meine T-Mobile Rechnung um ein paar Euros in die Höhe treibt, so muss ich doch sagen, dass ich nicht komplett auf die Datendienste usw. meines iPhones verzichten wollte. Es wird zwar nicht zum Top-T-Mobile-Kunden-des-Jahres-mit-goldenem-Band reichen, aber dennoch hats ein bisschen die Urlaubskasse angeknappst.
Aber dafür hat es uns auch ein paar sehr gute Dienste geleistet:
- Navigation in Bergen
- Mobiles Twittern
- Restauranttips in Bergen über qype und andere ähnliche Dienste
- Sehr gute Tips für interessante Orte, die man besuchen möchte mit WikiMe. Eine sehr gute Anwendung, die ich jedem Reisenden mit iPhone nur empfehlen kann.
Vieles was ich bisher immer vorab im Hotel am Laptop nachgeschlagen habe, kann ich nun auch unterwegs tun. Irgendwie genial. Bisher hatte ich ja immer meine Zweifel wofür man diesen ganzen mobilen Internetkram so brauchen könnte - seit dem ich das iPhone habe, weiss definitiv wozu es gut ist. Nun muss es nur noch billiger werden!!!
Winterimpressionen aus Kirkenes
Hier mal ein paar Winterimpressionen aus Kirkenes. So stelle ich mir richtigen Winter vor - auch in unseren Breitengraden.

Der helle Punkt oben in der Mitte ist nicht die Sonne, sondern eine hoffnungslos überbelichtete Strassenlaterne.




Schneehotel in Kirkenes

Eigentlich wollte ich ja noch eine Nacht im berühmten Schneehotel von Kirkenes übernachten, aber dies ist ja leider noch nicht fertig gewesen. Oben seht ihr ein Bild, das einen kleinen Teil der Baustelle zeigt, die derzeit noch besteht. Leider konnten wir nicht näher rann.
Aber irgendwann werde ich darin übernachten.

Dieses Bild habe ich mir von der Webseite des Kirkenes Snowhotel entliehen.
Noch einmal schlafen…
Noch einmal dürfen wir an Bord schlafen, dann ist unsere schöne Reise mit der MS Midnatsol erstmal vorbei. Wir werden dann noch einen Tag in Kirkenes verbringen, vielleicht gibt es dort ja endlich mal ein paar Polarlichter zu sehen. Ansonsten werden wir dort Renntiere ansehen gehen. Die Übernachtung im Schneehotel hat sich “mangels” Schnee leider zerschlagen. Dafür sind wir wohl ein wenig zu früh in der Saison hier gewesen.
Aber heute abend wird noch mal so richtig das Buffet geplündert mit all den Leckerlis, die es so zu bieten hat. Vielleicht lasse ich mich sogar mal dazu hinreissen, und werde mich in die Gruppe der Touris einreihen und ein Foto davon knipsen.
Bis morgen aus Kirkenes……
Nordkapp

Wir sind am Nordkapp - mehr muss man wohl nicht dazu sagen. Es lagen ca. 30-40cm Schnee, kein Nebel, was wohl eine Seltenheit um diese Jahreszeit ist, der Blick war herrlich und in der Nordkapphalle gab es kostenlos Tee, Kaffee und Kekse. Perfekt!
Hier noch ein Bildchen mit einem Teil des Panoramas am Nordkapp kurz bevor das Licht komplett entschwandt.

Honningsvåg

Blick auf Honningsvåg, dem Anlaufhafen für alle Nordkapptouristen. Unser Guide erzählte uns, dass Honningsvåg vor 2 Jahren den Preis als Sommerstadt Norwegens gewonnen hat. Kaum vorstellbar bei der aktuellen Wetterlage und bei dem durchaus hoch liegenden Schnee. Für Einheimische läuft dieser Schnee wohl noch unter dem Begriff “dünne Schneedecke”.
Auf dem Weg zum Nordkapp
Heute war der erste Tag an dem es keinen richtigen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gab, d.h. man hat die Sonne nicht direkt gesehen. Da wir uns aber noch am Beginn der Polarnacht befinden, gab es natürlich eine Dämmerungsphase von ca. 9 Uhr bis 13:30 Uhr. Es ist schon irgendwie komisch, wenn es den ganzen “Tag” nur so leicht hell wird und um spätestens 14 Uhr es stockduster draussen ist. Aber cool ist es irgendwie auch.


Hundeschlittenfahrt

So sehen zwei glückliche Menschen nach einer halben Stunde Hundeschlittenfahrt durch die verschneite Winterlandschaft mit Ausblick auf Tromsø aus. Einfach genial. Wir hätten gerne noch 2-3 weitere Runden gedreht, aber die anderen Gäste wollten ja auch mal zum Zuge kommen.
Es war auf jeden Fall absolut genial, jeden Euro wert, den es gekostet hat, und ist kaum mit was anderem vergleichbar. Huskies sind schon irgendwie irre Hunde.
Ach ja, und es war um 16:12 Uhr wirklich schon so dunkel, wie es auf dem Foto aussieht.
14:21 Uhr Tromsø

Tromsø ist eine herrliche “kleine” Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern. Sie wird wohl nicht ohne Grund das Paris des Nordens genannt. Wir haben nur einen kleinen Ausschnitt gesehen, da wir in Tromsø zum Hundeschlittenfahren waren, aber was wir gesehen haben, lässt uns überlegen, ob wir hier nicht mal eine Woche Urlaub hier machen.
Woran ich mich derzeit noch schwer gewöhnen kann ist, dass um 14:21 Uhr eigentlich schon mehr als nur Abendämmerung herrscht. Ich hätte mich da schon aufs Ohr legen können.
Das Bild ist leider ein wenig überbelichtet und leicht verwackelt, aber für den “Aufbau” meines Gorillapods war einfach keine Zeit mehr.


